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Download: Elagot Datenerhebung (pdf)
Folgende Ziele standen bei der Datenerhebung im Vordergrund:
- Die Adressdatenbank der ELAGOT-Geschäftsstelle sollte aktualisiert werden durch Korrektur, Ergänzung und Neuerfassung von Stammdaten der Einrichtungen.
- Durch die Abfrage mit Hilfe eines Fragebogens sollte eine detailliertere Sicht auf die Arbeit der evangelischen Kinder-und Jugendfreizeiteinrichtungen möglich werden.
- Mithilfe einer detaillierten Auswertung und Gesamtdarstellung sollte die Kommunikation sowohl mit den kirchlichen wie auch den politischen Entscheidungsträgern qualifiziert werden.
Die Vorstellung der Gesamtergebnisse der Erhebung erfolgte kurz nach Fertigstellung bei der Vollversammlung der ELAGOT-NRW am 8.12.2009 in Düsseldorf. Bei der Klausurtagung des Vorstandes der ELAGOT-NRW am 11./12.1.2010 in Wuppertal wurden die teilweise überraschenden Ergebnisse analysiert, ausführlich diskutiert und bewertet.
Auf den nachfolgenden Seiten sind die Ergebnisse der Datenerhebung zusammenfassend dargestellt.
Als Konsequenz aus den Ergebnissen ergeben sich für den Vorstand der ELAGOT-NRW nachstehende Forderungen:
- Die öffentlichen Mittel für die Offene Kinder- und Jugendarbeit (vor allem in der Struk-turförderung) sind so anzupassen, dass der Eigenanteil der Träger von derzeit über 30% maßgeblich reduziert wird. Der jetzige hohe Eigenanteil führte und führt zum Abbau von Fachkraftstellen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und weitergehend zu Schließungen oder Reduzierungen der Angebote.
- Bei der Anstellung von Fachkräften muss eine Trendwende hin zur Vollzeitanstellung erfolgen.
- Um die Offene Kinder- und Jugendarbeit weiter fachlich zu qualifizieren und die Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort zu unterstützen, müssen die landeszentralen Fachkraftstellen ausgebaut werden.
- Die jährlich anfallenden allgemeinen Kostensteigerungen müssen bei der Förderung durch den KJP-NRW berücksichtigt werden.
- Bei einem weiteren Ausbau der Handlungsfelder (z. B. in den Handlungsfeldern „Ju-gendarbeit und Schule“, „Prävention“ und „Bildung“) in der Offenen Kinder- und Ju-gendarbeit müssen ausreichend zusätzliche Mittel bereitgestellt werden.
Wir sind davon überzeugt, dass uns mit dieser Datenerhebung eine gute Darstellung der vielfältigen evangelischen offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW gelungen ist. Wir möch-ten Sie sehr bitten, uns bei der Durchsetzung unserer Forderungen zu unterstützen, um auch weiterhin eine qualifizierte Kinder- und Jugendarbeit anbieten zu können.
Düsseldorf, im Februar 2010
für den ELAGOT-Vorstand:
Willi Liebing (Vorsitzender) Bernd Opitz (Geschäftsführer) Karl-Hermann Otto (Vorstandsmitglied)
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