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05.12.2023

Rückblick auf’s ELAGOT-Jubiläum | Festschrift digital & analog

60 Jahre ELAGOT-NRW: Die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW hatte jüngst Grund zu feiern.

Rund 150 Gäste kamen in die Jugendkirche in Hamm – und feierten ein Jubiläum, das etwas ungewöhnlich aufgebaut war.

“Ziel der Veranstaltung war”, erklärt der Vorsitzende Sebastian Richter “ das Handlungsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu feiern – und nicht die Organisation – wer ist schon die ELAGOT?! Dabei war es das Ziel, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Lange Grußwort-Ketten und historische Rückblicke wollten wir nicht aneinander reihen.”

Und so kombinierte die ELAGOT anlässlich ihres 60jährigen Bestehens die jährliche Vollversammlung mit den Jubiläumsfeierlichkeiten.

Rund 80 Fachkräfte und Vertretende der Träger – Kirchengemeinden, evangelische Vereine und Verbände sowie die Diakonie – waren der Einladung gefolgt. Noch einmal so viele Gäste kamen aus Bezügen der Landesebene: Also von den Kirchen (EKvW, EKiR und Lippische Landeskirche), aus der Landespolitik und -verwaltung und von anderen Zusammenschlüssen der Jugendarbeit wie der AEJ-NRW und der AGOT-NRW.

Nach einem kurzen Plenumsteil mit offizieller Begrüßung durch die Superintendentin des gastgebenden Kirchenkreises, Kerstin Goldbeck, sowie dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Hamm, Karsten Weymann, folgten Statements zur Jugendarbeit aus der Landespolitik. Hierfür hatten sich die jugendpolitischen Sprecher:innen der SPD (Dennis Maelzer), der CDU (Jens Kamieth), der FDP (Marcel Hafke) und der Grünen sowie Staatssekretär Lorenz Bahr angemeldet. Aus gesundheitlichen und terminlichen Gründen musste ein Teil der Statements digital eingespielt werden.

Die Statements hatten einen Clou: Es erging im Vorfeld die Bitte an die Politiker:innen, auf eine Alltags-Situation aus der Evangelischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu reagieren und dazu ihre Eindrücke zu schildern. (Hier geht’s zum Text, der an die Politik verschickt wurde: https://www.augenblickmalonline.de/am/es-gibt-nur-eine-regel.php) Die originelle Idee kam beim Plenum gut an. Garniert war der Eingangsteil mit Musik von Zarah Gersdorf, Jugendreferentin aus der Offenen Arbeit der Ev. Kirchengemeinde Frömern im Ev. Kirchenkreis Unna.

Es folgte danach ein Austausch in dezentralen Gruppen. Hier konnten unterschiedliche Personen der Träger- und Fachkraftsebene einerseits miteinander ins Gespräch kommen und sich andererseits mit der Landesebene über die Situation der Offenen Arbeit vor Ort und in den Regionen austauschen.

Für den Austausch standen

  • Dennis Maelzer, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag sowie der Hammer Abgeordnete Justus Moor,
  • Mitarbeitende des Ev. Büros NRW in Düsseldorf (Hedda Weber und Vera Nosek) mit Dirk Gellesch (Mitglied der Kirchenleitung der Ev. Kirche von Westfalen),
  • Jendrik Peters und Christian Ullstein als Mitglieder des Vorstands der AEJ-NRW und
  • Katrin Müller, Fachberaterin für die Offene Kinder- und Jugendarbeit beim LWL als Vertreterin der administrativen Ebene des Landes NRW.

Nach zwei Durchgängen liefen nach einem Mittagsimbiss die roten Fäden der Veranstaltung noch einmal kurz im Plenum zusammen: Micha Frank aus dem Checkpoint Iserlohn malte in einer Liveperformance ein Bild, in dem er die Stärken und Herausforderungen der Offenen Arbeit beschrieb und dabei eine Leinwand gestaltete. “Es war fantastisch zu erleben, dass 150 Leute ihm an den Lippen klebten und von den Worte berührt wurden” sagt Kristina Leimbach-Goerlt, Referentin der ELAGOT für die rheinische Kirche und eine der Hauptorganisatorinnen der Veranstaltung. Den Schlusspunkt bildete ein gemeinsam gesungenes Lied, das die verbindenden Elemente der durchaus emotionalen Veranstaltung auf den Punkt brachte: Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in Seiner Hand…”

 

Das Ziel, eine etwas unkonventionelle Veranstaltung zu gestalten, bei der Geschichten und Gesichter aus der Offenen Arbeit hängen bleiben beschreibt Richter als: “Für so ein Landesevent war es sehr kurzweilig und es waren erstaunlich viele Emotionen im Raum.”

Im Anschluss an den Jubiläumsteil fand wie erwähnt noch die Vollversammlung statt.

Hierbei erteilten die Mitglieder dem Vorstand die Entlastung für den Haushalt und sie wurden über aktuelle Entwicklungen informiert.

Außerdem wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dem zehnköpfigen Wahlvorstand gehören nun an:

Rheinische Vertreter:innen: Katrin Thelen, Nicole Manns-Rodenbach, Michael Lingenberg, Timo Farin, Mascha Degen
Vertreter:innen aus Westfalen-Lippe: Hans Zabel, Carsten Timpe, Sebastian Richter, Annika Kalkhoff, Barbara Eggers

Aus dem Vorstand scheiden aus: Gaby Bügler (langjährige 2. Vorsitzende), Katharina Grügelsiepe, Isa Dvóràk

Ebenfalls im Vorstand sitzen Referentin Kristina-Leimbach Goerlt (Amt für Jugendarbeit der EKiR) und Referent Björn Langert (Amt für Jugendarbeit der EKvW) sowie Gerrit Diekmann, der für die ELAGOT-NRW im Vorstand der AGOT-NRW sitzt. Außerdem sind Axel Büker als Vorsitzender der AEJ-NRW und Stefan Niewöhner als Geschäftsführer geborene Mitglieder des Vorstandes.

auf dem Foto von links nach rechts: Sebastian Richter, Katharina Grügelsiepe, Isa Dvóràk, Kristina Leimbach-Goerlt, Janina Gruß, Barbara Eggers, Hans Zabel, Katrin Thelen, Björn Langert, Michael Lingenberg, Mascha Degen, Nicole Manns-Rodenbach, Stefan Niewöhner, Gerrit Diekmann

Die Festschrift anlässlich des 60jährigen Jubiläums gibt’s hier.
Das Video von Micha und dem roten Faden in der Offenen Arbeit gibt’s hier.

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