Aktuelles

25.09.2025

Projekt „Vielfalt – Wir leben sie! 2026“ die Antragsaufforderung an die Einrichtungen

Die Idee:

Im Projektjahr 2026 soll die Frage „Was bedeutet Vielfalt für uns?“ in den Fokus genommen werden. Bereits zehn Jahre haben wir das Projekt „Vielfalt – wir leben sie!“ entwickelt und dabei verschiedene Themen um Flucht, Migration und Diversität fokussiert. Im Jahr 2026 soll die Reflexion der bisherigen Arbeit, der Gegebenheiten vor Ort und das Erkennen, Benennen und Fördern der Diversität in der eigenen Einrichtung im Mittelpunkt stehen. Immer gemäß dem Motto: „Die Stärke von Vielfalt ist Vielfalt!“. Grundlegend für die individuelle Auseinan-dersetzung auf den unterschiedlichen Ebenen ist dabei weiterhin die (Weiter-)Entwicklung, Multiplikation und Verstetigung einer diversitätssensiblen Haltung.

Projektmittel:

Zur Finanzierung von Personal- und Sachkosten können je Projekt Projektmittel zwischen 2000,00 und 16.500,00 zur Verfügung gestellt werden (abrechenbar sind solche Personalkosten, die aus Stundenaufstockung des bestehenden Personals oder durch Neueinstellung entstehen). Zu beachten ist, dass die Maximalsumme für die Laufzeit eines Jahres an-gedacht ist. Projekte mit kürzerer Laufzeit sind ausdrücklich erwünscht, eine Anpassung in der Höhe der Projektmittel ist obligatorisch.

Inhalte und Aspekte:

Förderfähig sind Angebote, die diversitätssensibel orientiert sind und

  • die Individualität der beteiligten jungen Menschen miteinbeziehen.
  • Jugendlichen ermöglichen, in den Kreis der ehren- oder hauptamtlichen Mitarbeiter*innen zu gelangen.
  • ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit qualifizieren.
Hierbei kann es sich beispielsweise um folgende Angebotsformate handeln:
  • reflexive und zielgruppen- und / oder sozialraumspezifische Angebote
  • Angebote, die Inklusion, Partizipation, Austausch und Vielfalt in den Mittelpunkt setzen und Zugänge für alle jungen Menschen eröffnen
  • Sichtbarmachung von Vielfalt über die Einrichtung der OKJA hinaus im öffentlichen Raum durch gezielte Aktionen
  • Mobile Angebote in der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen (im Kontext von Flucht und Migration) durchführen
  • Diskriminierung und Vorurteile, insbesondere im Kontext von Flucht und Migration, thematisieren und diskriminierungskritische Handlungsmöglichkeiten im Sinne einer diversitätssensiblen Offenen Kinder- und Jugendarbeit erschließen und sich diskriminierende Narrativen entgegenstellen
  • Schaffung von diskriminierungssensiblen Schutz- und Freiräumen
  • Thematische Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeitende in der OKJA im Rahmen eines Projekts
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